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Berichte

Ergebnisse des Projekts De-Sign Bilingual

Die strategische Partnerschaft De-Sign Bilingual vereint 4 Universitäten und 5 Schulen aus Österreich, Schweiz, Deutschland und der Slowakei. Sie widmet sich der raschen und nachhaltigen Erweiterung von Wissen und Kompetenzen im Bereich bilingualer Gehörlosenbildung durch Professionalisierung, Austausch und Kooperation.

Im September fand eine Tagung in Wien zur Vorstellung der Projektergebniss statt, an der auch wir teilgenommen haben. Nun sind diese Ergebnisse veröffentlicht.

Das Projekt hat als Kernthema die Qualität bimodal-bilingualer Bildung in Europa. Eine wichtige Erkenntnis ist: Überall in Europa spielt die nationale Gebärdensprache eine Rolle an Schulen. Im Rahmen der ERASMUS+-geförderten Partnerschaft wurden:

1 ) Der IST-Stand bimodal-bilingualer Bildung in 39 Ländern in Europa erhoben und kostenlos online zugänglich gemacht, inkl. die rechtlichen Grundlagen in diesen Ländern: www.univie.ac.at/map-designbilingual.

2 ) Materialen und Werkzeuge entwickelt, die konkret bei der Umsetzung und Qualitätsverbesserung von bimodal-bilingualem Unterricht nützlich sind. All diese Materialien sind online zugänglich: www.univie.ac.at/teach-designbilingual.

Besonders hervorgehoben wird die „Bi-bi Toolbox“ unter den „Werkzeugen“, ein Karteikartensystem aus 45 Blättern, das Impulse für die bimodal-bilinguale Bildung gibt. Die Bi-bi Toolbox liegt auf Deutsch und Englisch und teilweise in DGS und DSGS vor.

3 ) aus den Ergebnissen abgeleitete Handlungsaufforderungen an die Politik sind hier herunterladbar: www.univie.ac.at/designbilingual.

Nun wird weiter gearbeitet an Publikationen, in denen die Länderdaten im Detail dargestellt werden und in denen die ebenfalls erhobenen Fakten zu 8 Good-Practice Standorten in Europa beschrieben werden.


1. Oktober 2016 – Tag der offenen Tür

Tag der offenen Tür im Familienzentrum Planaterra – auch bei uns in der Fachstelle war die Tür geöffnet

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Der Klangturm – ein Theater für alle Sinne

Procap Grischun feiert sein 85-jähriges Jubiläum mit der Uraufführung des Musiktheaters «Der Klangturm – Ein Theater für alle Sinne» in der Postremise Chur. Das unkonventionelle Stück nimmt das Thema der Sinneswahrnehmung und der Integration von Menschen mit Handicap auf unterhaltsame, aber gleichzeitig subtile und poetische Weise auf. Durch die Kombination von Text, Schauspiel, Bühnenbild, Livemusik und Gesang entsteht auf der Bühne eine Klangwelt, die dem Publikum unvermutete Erlebnisse und Eindrücke schenkt. Menschen mit Handicap realisieren das Stück als Schauspieler und Schauspielerinnen, Sänger und Sängerinnen sowie gemeinsam mit Tänzerinnen. Im Vordergrund des Projekts „Der Klangturm“ steht die Sensibilisierung für die Anliegen von Menschen mit Behinderung.

Die Vorstellung am Samstag, 5. November wird in Gebärdensprache übersetzt.

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