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Berichte

5. Mai 2018 – 5. Bündner Elternveranstaltung

«Sprachentwicklung und Chancen trotz / mit Hörbehinderung?!»

Unter diesem Motto veranstaltete die Fachstelle Bilinguale Bildung für Gehörlose und Hörbehinderte Graubünden FsB am 5. Mai 2018 die 5. Bündner Elternveranstaltung. Vorträge und Austausch für Eltern hörbeeinträchtigter Kinder und Fachpersonen sowie ein kreativer und kurzweiliger Spiel- und Basteltag für die Kinder standen auf dem Programm.

hier unser Bericht_5_Mai_2018

Einen Bericht und einen Filmbeitrag von Sonos Schweizerischer Hörbehindertenverband finden Sie hier http://www.hoerbehindert.ch/14610

Stellenausschreibung der FsB

Die Fachstelle Bilinguale Bildung Graubünden ist ein schweizweit einzigartiges Pilotprojekt. Die Projektphase neigt sich dem Ende zu. Für die Weiterführung des etablierten Angebotes suchen wir motivierten Neuzugang.
Die Stellenausschreibung finden Sie hier: Stelleninserat_2018.
Wir freuen uns über Ihr Interesse und/oder die Weiterleitung an Interessierte.

Die Fachstelle Bilinguale Bildung für Gehörlose/Hörbehinderte Graubünden FsB, getragen von der Genossenschaft Fontana Passugg GFP und dem Bündner Hilfsverein für Gehörlose BHG, arbeitet eng mit dem Heilpädagogischen Dienst Graubünden HPD GR zusammen.

Die Aufgabe der Fachstelle besteht in der Beratung, Förderung und Begleitung von gehörlosen/hörbehinderten Kindern und Jugendlichen, sowie deren Eltern, Angehörige und Fachpersonen in der Bilingualen Erziehung und Bildung (Lautsprache und Gebärdensprache).

Für die Weiterführung des schweizweit einzigartigen Pilotprojekts suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine/n

Leiter/in der Fachstelle Bilinguale Bildung in Chur (40 – 50 %)

 Ihre Aufgaben

  • Verantwortlich für die Führung der Fachstelle
  • Beratung und Begleitung von Eltern/Familien/Angehörigen/Fachpersonen/Behörden
  • Koordination und Vermittlung von Informationen rund um die Hörbehinderung und Gebärdensprache
  • Vernetzung/Kontaktpflege aller Stakeholder im Kanton Graubünden

Ihr Anforderungsprofil

  • eine abgeschlossene sozialpädagogische oder ähnliche Ausbildung
  • gute Kenntnisse über das Hörbehindertenwesen
  • Erfahrung in Organisations- und Öffentlichkeitsarbeit
  • hohe Kommunikations- und Konfliktfähigkeit
  • Selbständigkeit und Flexibilität

Wir bieten

  • eine selbständige, abwechslungsreiche und herausfordernde Tätigkeit
  • eine Möglichkeit zur flexiblen Arbeitszeiteinteilung; Teilpensum in homeoffice möglich
  • eine fachkundige Unterstützung durch die Trägervereine und Begleitgruppe

Haben wir Ihr Interesse an dieser abwechslungsreichen und spannenden Tätigkeit geweckt?
Dann freuen wir uns auf Ihre schriftliche Bewerbung mit Foto und den üblichen Unterlagen bis spätestens 31.05.2018 an:

Fachstelle Bilinguale Bildung für Gehörlose/Hörbehinderte Graubünden FsB
z.Hd. Felix Urech
Reichsgasse 25
7000 Chur

E-Mail: kontakt@nospam-fsb-gr.ch


Fliegende Hände im Grossen Rat Graubünden – 16. April 2018

Ein wichtiger Schritt hin in Richtung Gleichstellung war dieser Vorstoss auf politischer Bühne.
Erfolg im Bündnerland

                                                                                                                                                                                  

Fliegende Hände im Grossen Rat

Hörbehinderte und gehörlose Kinder werden in Graubünden zweisprachig, also bilingual, geschult. Zum einen in Gebärdensprache, zum anderen in Lautsprache. Das ist auch der Fachstelle für Bilinguale Bildung für Gehörlose/Hörbehinderte Graubünden zu verdanken, die es seit fünf Jahren gibt. Allerdings werden Gebärdensprachkurse für Fachkräfte wie Lehrerinnen oder Heilpädagogen noch nicht finanziert. Dies wäre aber wichtig für den Unterricht von hörbehinderten Kindern. BDP-Grossrat Ernst Casty (Chur) verlangt deshalb mit einem Auftrag die Finanzierung solcher Kurse im Schulgesetz zu verankern. Der Grosse Rat hat am 16. April 2018 den Auftrag mit 113 Stimmen bei null Enthaltungen überwiesen. Kathrin Schmid hat die Debatte für die hörbehinderten Zuschauer auf der Tribüne simultan in Gebärdensprache übersetzt. Die Gebärdensprache war, wie Casty betonte, am 16. April 2018 erstmals überhaupt Gegenstand einer grossrätlichen Diskussion. Und das Resultat entsprach seinem Wunsch nach einem «starken Zeichen der Solidarität».

Quelle: Südostschweiz und Bündner Tagblatt vom 17. April 2018